Einführung in die chinesische Astrologie
Die Chinesische Astrologie basiert – anders als die traditionelle westliche Astrologie – nicht nur auf astronomischen Erscheinungen wie den Bewegungen der Himmelkörper, sondern auch auf einer Reihe von Konzepten und Disziplinen der traditionellen chinesischen Philosophie. Astronomische Beobachtungen spielen ebenso eine Rolle für die Erstellung eines chinesischen Horoskops wie die 5-Elemente-Lehre, das Prinzip des Yin und Yang, die 10 Himmelsstämme, die 12 irdischen Zweige, der Mondkalender sowie die Lehre von der Harmonie von Himmel, Erde und dem Menschen, auf der die Ordnung der Welt (Dao) beruht.
Die 12 irdischen Zweige (oder die sog. Tierzeichen), die dem chinesischen Kalender zugrunde liegen, haben Ihren Ursprung in der Legende von Buddha. Sie besagt, dass Buddha, um Ordnung in sein Königreich zu bringen, alle Tiere zu einem Fest einlud. Es kamen aber nur zwölf: zuerst die Ratte, ihr folgten der Büffel, der Tiger, der Hase, der Drache, die Schlange, das Pferd, die Ziege, der Affe, der Hahn, der Hund und schließlich das Schwein. Als Geschenk dafür, dass sie gekommen waren, bekamen diese Tiere ein Jahr geschenkt, das nach ihnen benannt werden sollte, und zwar in der Reihenfolge, in der sie zu dem Fest gekommen waren. So beginnt der 12-Jahreszyklus immer mit dem Jahr der Ratte, dem das Jahr des Büffels folgt, usw.